Deine CSD-Saison 2010 im Norden Deutschlands

Deine CSD-Saison 2010 im Norden Deutschlands

Nachdem sich im Jahr 2009 alle CSDs in Norddeutschland dem deutschlandweiten Motto "Wann stehen wir im Artikel 3 des Grundgesetztes?" angeschlossen haben, gehen sie 2010 wieder getrennte Wege und stellen jeder für sich Forderungen zur Gleichberechtigung.

In Kiel fragt man sich, ob das Ende der Fahnenstange schon erreicht ist und bangt um den CSD im nächsten Jahr, in Hamburg will man gleiche Rechte statt Blumen und Lübeck zeigt Homophobie die rote Karte. Rostock fordert dieses Jahr einen freien Kopf für Artikel 3 und Schwerin gibt sich noch geheimnisvoll.

Auch wenn jeder CSD seine eigene Message transportiert, eines haben sie gemeinsam: Sie fordern für Schwule und Lesben gleiche Rechte vor dem Gesetzt und sind weit über die Stadtgrenzen bekannte riesengroße Partys!

» Mehr über den CSD in deiner Stadt erfährst du bei uns

CSD in Kiel05. Juni 2010

CSD in Kiel
05. Juni 2010

CSD in Schwerin03. Juli 2010

CSD in Schwerin
03. Juli 2010

CSD in Rostock17. Juli 2010

CSD in Rostock
17. Juli 2010

CSD in Hamburg07. August 2010

CSD in Hamburg
07. August 2010

CSD in Lübeck
14. August 2010

CSD in Lübeck
14. August 2010

Rosa Tag im Heide Park11. September 2010

Rosa Tag im Heide Park
11. September 2010

» Was du über den Christopher Street Day wissen solltest

Der "Christopher Street Day" hat eine prominente Stellung in der Geschichte der Schwulenbewegung. Am 27. Juni 1969 durchsuchten Beamte das "Stonewall Inn" in der Christopher Street. Dabei wurden mehrere Menschen festgenommen, darunter auch Schwule, Lesben und Drag Queens. Zum ersten Mal in der Geschichte ließen die Beteiligten diese Amtswillkür nicht auf sich sitzen und begannen sich zu wehren.

Dies markiert den offiziellen Anfang der Kämpfe für Gleichstellung und gleiche Rechte. In ganz Amerika und anschließend weltweit verbreitete sich die Kunde der Aufständischen und viele Menschen sympatisierten mit den Verfolgten.

Auch heute kämpfen Schwule und Lesben auf den CSD-Paraden weltweit für mehr Rechte und Gleichstellung. Durch die Kommerzialisierung der Paraden sind schon längst auch heterosexuelle Menschen zu "Mitläufern" geworden und erfreuen sich an den Megapartys in Deutschlands Städten. Auch Großkonzerne und Politiker haben verstanden, wie wichtig es ist auf den Christopher Street Days Flagge zu zeigen.